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<pre>Zugleich bedeutete Woodsâ€˜ Fauxpas für den Nordklub einen weiteren Vereinsnegativrekord: Noch nie zuvor kassierten die Hamburger in drei aufeinanderfolgenden Ligapartien mindestens einen Platzverweis.  <p> Damit ist auch Gewissheit, dass die „Rothosen“ die Weihnachtsfeiertage — unabhängig vom Ergebnis gegen Schalke am Dienstag — auf einem der Abstiegsplätze verbringen müssen.  <p>  Dennoch ist es eine nicht ganz ungefährliche Situation für Stöger und seine Kölner Elf — auf den Relegationsplatz hat Köln derzeit „nur“ sieben Punkte Vorsprung. Es ist zwar noch ein recht komfortabler Polster, aber die Liga sollte man bei Köln noch nicht ganz außer Acht lassen. <p> An den starken Leistungen der Ergänzungsspieler zeigt sich, warum der Ex-Mainzer im Laufe seines Sabbatjahres von der halben Liga gejagt wurde. Gelingt es doch kaum einem Kollegen so wie ihm, konstant das Leistungsmaximum aus seinen Spielern herauszukitzeln. <p>  Einen Rang vor dem Relegationsplatz, auf Rang 15, liegt derzeit Eintracht Frankfurt — mit nur fünf Punkten Rückstand auf den „Effzeh“. Die Frankfurter starteten zwar mit einem 3:2-Sieg gegen Wolfsburg in die Rückrunde, ließen dann aber ein 0:0 in Augsburg und letzten Samstag eine 2:4-Heimklatsche gegen den VfB Stuttgart folgen.  </pre>


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<pre>Davon war am Sonntag gegen die Kölner keine Rede. Mit 5:0 wurden die „Geißböcke“ nach Hause geschickt und die Tabellenführung gegenüber dem aufmüpfigen Aufsteiger aus Hannover behauptet, der punktgleich mit den Borussen auf Rang 2 liegt.  <p> Die zur Bescheidenheit neigenden Hausherren gäben sich am Wochenende aber wohl ohnehin schon mit einem weiteren Zähler gern zufrieden — und eben diesen Teilerfolg wird Schalke den Geißböcken dann nach unserer Prognose auch nicht versagen können.  <p>  In letzter Zeit ist es allerdings nicht nach Wunsch gelaufen. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac musste zwei Niederlagen gegen Bayer Leverkusen und den FC Ingolstadt einstecken und kassierte dabei fünf Gegentore, ohne selbst einnetzen zu können. <p> Eine schnell aufgekommene Euphorie erlitt eine Woche später einen Dämpfer: In Dortmund musste sich die Hertha mit 0:2 geschlagen geben. Die „alte Dame“ war über die gesamte Spielzeit chancenlos. <p>  Die danach gegen Hoffenheim und Wolfsburg absolvierten Heimspiele wiesen dagegen vergleichsweise wenige sonnige Momente auf. War das späte 2:1 gegen die TSG vor allem von Dusel geprägt, machte der BVB jüngst auch gegen die Wölfe viel zu wenig Dampf.  </pre> 


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<pre> Zu verdanken haben die Hauptstädter diese Top-Platzierung jedoch in erster Linie ihrer herausragenden Hinrunde (10 Siege – 2 Unentschieden – 5 Niederlagen/Platz 3 nach 17 Spieltagen). In der Rückrunde waren die Leistungen der Blau-Weißen dagegen eher mau.  <p> Am vergangenen Wochenende gab es eine doch ein wenig enttäuschende Punkteteilung gegen den stark abstiegsgefährdeten VfB Stuttgart. Coach Schmidt wollte darin allerdings eine positive Entwicklung gesehen haben.  <p>  Ob die auch im Frühjahr noch blühen, wird aus Sicht der Wettfreunde jedenfalls eine der spannendsten Fragen der Rückrunde sein. <p>  Der VfB will hingegen weg vom Relegationsplatz, das rettende Ufer ist zwei Punkte entfernt. Was für Tore spricht? Fünf der letzten sechs Stuttgart-Spiele boten mehr als 2,5 Treffer, sowohl die Schwaben als auch Leverkusen übertrafen in 20 von 31 Matches die 2,5-Tore-Marke, womit sie ligaintern Platz drei und vier belegen. Die direkten Duelle waren bisher ebenfalls torreich: In drei der vergangenen vier direkten Aufeinandertreffen fielen sogar mehr als 3,5 Tore. <p>  Auch damals legte die Herthaner eine herausragende Hinrunde hin und überwinterten auf Rang drei. Mit vielen Vorschusslorbeeren in die Frühjahrssaison gestartet, folgte dann jedoch ein heftiger Einbruch.  </pre>


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<pre> Die Stabilität, die Ginter und Sommer ausstrahlen, ist auch ein Merkmal der gesamten Gladbacher Mannschaft. Heckings Team wirkt konzentrierter und fokussierter, aber auch körperlich robuster als in der vergangenen Saison.  <p> Zunächst wurde Heribert Bruchhagen als Nachfolger von HSV-Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer installiert, dann trat Karl Gernandt als Aufsichtsratsvorsitzender zurück und um die Chaos perfekt zu machen, bleibt Beiersdorfer bis zum Jahresende Sportchef.   <p> Abwehrmann Niklas Stark übte zudem Kritik am Berliner Offensivspiel, dem es an der „hundertprozentigen Entschlossenheit“ gefehlt habe, „um durchzukommen“. „Wir hatten kaum eine echte Torchance“, musste daraufhin selbst Dardai eingestehen. <p>  Der SVW hat damit nach elf Spieltagen nur sieben Punkte auf dem Konto – schlechter war Werder zu diesem Zeitpunkt noch nie. Acht Niederlagen nach elf Spielen bedeuten sogar einen neuen Vereinsnegativrekord.  <p> Neben Fachwissen ist für das Gelingen eines solchen Tipps auch ein großes Maß an Glück nötig.  </pre>


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<pre> Somit war es dann bereits das absolute Maximum, dass unter Julian Nagelsmann zu guter Letzt wenigstens der Klassenerhalt gesichert wurde: In den damals jüngsten Trainer der Bundesliga-Geschichte werden nun auch künftig große Hoffnungen gesetzt.  <p> Nach fünf Spieltagen schlägt bei den schwach gestarteten Oberbayern erst ein mickriges Pünktchen zu Buche. Damit nicht genug datiert dieses bereits vom Spieltag, als im Hamburger Volksparkstadion in allerletzter Minute noch der rettende Ausgleich zum 1-1-Endstand gelang.  <p>  Nach dem 2Spieltag lag der SVW auf dem Relegationsplatz und das Abstiegsgespenst trieb einmal mehr an der Weser sein Unwesen. Zwei Monate später sieht die grün-weiße Welt in Bremen ganz anders aus. Neun Spiele ohne Niederlage hintereinander (sieben Siege, zwei Unentschieden) brachte Werder auf Platz acht, zwei Punkte hinter einem sicheren Europa-League-Platz. <p>  RB wird sich auf einiges einstellen müssen, und das, wo die Sachsen doch ohnehin nur zwei der letzten acht Partien gewannen und in der Fremde eines der jüngsten sieben? Ende September hielten die Bullen zudem letztmals die Null auswärts.  <p> Auf die herausfordernden englischen Wochen scheinen die Berliner überdies nur ungenügend vorbereitet zu sein; der bislang ausschließlich auf die Bundesliga ausgerichtete Kader wurde in der Sommerpause nur punktuell verstärkt.  </pre>


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